Rückblicke

Rückblicke

Reise: Auszeit für die Seele | Den Lebensgarten entdeckenVortrag: Die Geschichte meines Suizids | Lesung: „Papa hat sich erschossen

 

Neue Schritte wagen

Frauenreise nach Meran
vom 29.9.-7.10.2017

 Eine Reise für Frauen, die jemanden Nahestehenden verloren haben. Mit anderen zusammen Schritte im Unbekannten wagen, Neues entdecken, sich Genuss erlauben, Freude wieder zulassen, Erfahrungen austauschen.

Ausgangsort der Reise ist Meran, die Kurstadt mit dem milden Klima. Der Ort liegt mitten im Gebirge, überragt von den Dreitausendern der „Texelgruppe“. Mediterran blüht es in den Gärten und Parks. An die frühere Hauptstadt Tirols erinnern mittelalterliche Laubengassen, an den Glanz vor 1914 das Kurhaus und die Wandelhalle im Jugendstil.

Kleine Wanderungen und Ausflüge, Gespräche und Aktivitäten sollen helfen, Schritt für Schritt weiterzugehen. Dabei hat jede Teilnehmende die Möglichkeit, am Morgenimpuls Tagesabschluss sowie an Tagesaktivitäten teilzunehmen oder sich zurückzuziehen.
Die Gruppe wird von einer Seelsorgerin begleitet, die für Gespräche im Bedarfsfall zur Verfügung steht.

Trauerseelsorge in Kooperation mit:

Reiseleitung:
Tabitha Oehler,
Gemeindepädagogin,
zertifizierte Trauerbegleiterin
Anja Gondolph,
Entspannungspädagogin

 

Stimmen der Trauer

Trauerseelsorge war Gast
in der Ev. Michaelskirche in Darmstadt – Liebfrauenstraße 14

Stimmen der Trauer entdecken, gedenken, reden, hören, sich begegnen,
Pause machen an der Wein-Bar

 

AUSZEIT FÜR DIE SEELE

Eine Reise

für Trauernde

nach Payrac in Südfrankreich

25.März. – 1.April 2017

 

Aufgetankt, die Seele baumeln lassen,
eine wunderschöne Landschaft mit viele Sehenswürdigkeiten kennengelernt,
interessante Menschen getroffen, neue Impulse bekommen, den Mühlenwanderweg geschafft, wunderschöne mittelalterlichen Orten durchschlendert, Lascaux besucht, den  Swimmingpool angetestet, Boule gespielt, die Küche des Perigord entdeckt, zu sich gekommen…

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Den Lebensgarten entdecken

Ausflug nach Karlsruhe
Samstag, 20.Mai 2017Ein symbolischer Trauerweg:„Der Lebensgarten“

 Wer trauert geht einen schweren Weg. Mit dem „Lebensgarten“ und seinem symbolischen Trauerweg wurde auf dem Karlsruher Hauptfriedhof eine besondere Form der individuellen Trauerarbeit entwickelt, ein Weg mit vielen Stationen – zum Innehalten, Rückkehren, Vorwärtsschreiten, Nachdenken, Erkennen, Aufatmen und Loswerden. In 14 Stationen führt der symbolische Trauerweg im Lebensgarten von der Zeit, als „noch alles in Ordnung“ war, über den fassungslosen Moment des Todes hin in die Zeit der inneren und äußeren Auseinandersetzung mit vielen Gefühlen und Gedanken, um sich dann zunehmend mit der Gestaltung des eigenen weiteren Lebensweges zu befassen. Auf dem Weg durch den Lebensgarten finden Sie Symbole und Texte, die thematisch zur inneren Auseinandersetzung anregen, Wegmaterialien, die helfen, das Erlebte nachzuempfinden und eine Bepflanzung, die zum geschützten Rahmen des Gartens beiträgt. Besucher können den Lebensgarten als Ort der Bestätigung ihrer Gefühle erleben, aber auch als Ort, der einlädt, sich mit heiklen, tabuisierten Themen wie Wut oder Schuldgefühlen zu beschäftigen. Sie werden entdecken: „Meine Gedanken und Gefühle sind ’normal’, ich bin damit nicht alleine.“ und er bietet durch seine inhaltliche und räumliche Gestaltung auch Hoffnung

Begleitung:
Tabitha Oehler        Ingeborg Schiller

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Die Geschichte meines Suizids

und wie ich das Leben wiederfand
Vortrag von Viktor Staudt

am 20. April 2017

Von einem, der aus dem Leben springen wollte: Viktor Staudt
Auf den ersten Blick geht es ihm gut, aber er leidet unter Angstattacken und Depressionen. Als er keinen Ausweg mehr sieht, wirft er sich vor den Zug. Er überlebt…

Viktor Staudt schilderte die Geschichte seines Suizids und wie er wieder ins Leben fand.

Veranstaltende waren:
Trauerseelsorge im Dekanat Darmstadt-Land / Telefonseelsorge in Darmstadt / Evangelisches. Dekanat Darmstadt-Stadt / Katholisches. Dekanat Darmstadt / Darmstädter Bündnis gegen Depression / Technische Universität Darmstadt /

Im ZDF gab es am 7.3.2017 einen Filmbeitrag, der auch Szenen aus dieser Veranstaltung zeigt.

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„Papa hat sich erschossen“
Lesung mit Saskia Jungnickel

am 10. März 2016

Saskia Jungnickel las aus ihrem Buch „Papa hat sich erschossen“.  Wer wissen wollte, was der Suizid eines Menschen bei den Hinterbliebenen auslöst, konnte es hier sehr eindrücklich hören. Ruhig und in flüssigen Sätzen las Frau Jungnickl über das, was sie und ihre Familie erlebten, ließ die Zuhörenden an ihren Gedanken über Schuld teilhaben und zeichnete ein Bild davon, wie es gelingen kann mit dem gewaltsamen Tod eines nahen Angehörigen zu leben. Die anschließende Diskussion zeigte, dass Frau Jungnikl die Zuhörenden berührt hatte.

Die Veranstaltung wurde getragen von:
Bündnis gegen Depression e.V. / Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt /
Kath. Dekanat Darmstadt / Telefonseelsorge Darmstadt e.V. / Trauerseelsorge im Dekanat Darmstadt-Land

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